Konzept und Gestaltung der Ausstellungsreihe »Heimat«

Kunde: Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte des LVR
Projektbeschreibung(9 Abbildungen unterhalb)

Die Ausstellungsreihe »Heimat« basiert auf einer Studie des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte (ILR) zum Thema »Interkulturelle Lebenswelten« durchgeführt von Gabriele Dafft und ist als mobiles System konzipiert. Im Rahmen der Studie werden seit mehr als fünf Jahren Menschen mit und ohne Migrationshintergrund befragt, was »Heimat« für sie bedeutet und wie sie ihr interkulturelles Umfeld erleben.

Dabei werden unterschiedliche Aspekte von »Heimat« beleuchtet. Beim Thema »Heimat geht durch den Magen« stellen junge Menschen ihre Lieblingsgerichte vor. »Heimat und Religion. Wie viel Heimat in den Dingen steckt.« zeigt Gegenstände mit Bezug zur Heimat, die für Jugendliche einen besonderen Wert haben (siehe Abbildung der Publikationen).

»Sounds of Heimat“ beschäftigt sich mit dem Klang von Heimat. Der Clou dabei: Die verschiedenen Geräusche und Klänge waren in Kartons „versteckt“ und wurden beim Öffnen automatisch abgespielt.

In der vor kurzem fertiggestellte Ausstellung “Bürowelten“ schließlich geht es darum, wie Menschen ihren Arbeitsplatz mit persönlichen Dingen anreichern und ihn so zur „Heimat“ machen.

Symbolisch verwenden wir zur Präsentation der Ergebnisse Umzugskartons, auf denen Zitate aus der Studie, Portraits der Befragten und »Schlagworte« aufgebracht werden. Die Besucher können die Informationen spielerisch aufnehmen, indem sie die Kartons hochheben, drehen und nach Belieben stapeln. So bleibt die Ausstellung in Bewegung, versinnbildlicht den Begriff »Migration«. Das spielerische Element zieht viele an, die an normalen Ausstellungstafeln vorbeigehen würden. Für Hintergrundinformationen werden zusätzlich Stoffbanner und Rollups eingesetzt, zur Präsentation der Interviewpartner je nach Zielgruppe auch Ausstellungstafeln.

Die etwas andere Präsentation der Ergebnisse macht die Ausstellungen wirkungsvoll, die Umsetzung auf Umzugskartons ist zudem preiswerter als Ausstellungstafeln oder -banner.

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